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	<title>Krav Maga RSC Verband</title>
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	<description>Krav Maga Ausbildung zum lizensierten Instructor und Deeskalations-Trainer</description>
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		<title>Mit welcher Faust schlägst du zuerst zu?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RSC Verband]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 18:20:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schlage ich richtig ? Wie entwickelt sich die meiste Schlagkraft ? Sollte ich mit einem Jab beginnen oder mit der starken Hand zuerst zuschlagen ? Viele fragen kommen im Training und in meinen Seminaren auf. Insbesondere Kampfsportler und Kampfkünstler setzten sich viel mit der Technik des Schlages auseinander um die erlernten Schlagtechniken zu verfeinern  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rsc-kravmaga.de/2020/04/05/mit-welcher-faust-schlaegst-du-zuerst-zu/">Mit welcher Faust schlägst du zuerst zu?</a> erschien zuerst auf <a href="https://rsc-kravmaga.de">Krav Maga RSC Verband</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie schlage ich richtig ? Wie entwickelt sich die meiste Schlagkraft ? Sollte ich mit einem Jab beginnen oder mit der starken Hand zuerst zuschlagen ?</strong></p>
<p>Viele fragen kommen im Training und in meinen Seminaren auf. Insbesondere Kampfsportler und Kampfkünstler setzten sich viel mit der Technik des Schlages auseinander um die erlernten Schlagtechniken zu verfeinern und Schlagkraft zu entwickeln. Im Boxen lernen wir mit der Führhand zu Arbeiten um den Gegner zu hindern zu Kontern und um Treffer vorzubereiten um dann mit der &#8222;Harten Hand&#8220; nachzusetzen oder Kombinationen anzubringen. Aber wie ist das auf der Straße ? macht es Sinn mit der Führhand ( Jab ) einen Schlag vorzubereiten ? Warum nicht direkt mit der Starken Hand zuschlagen ? Selbst erfahrene Kampfsportler die es gewohnt sind mit der Führhand im Sparring und Wettkampf zu Arbeiten, schlagen auf der Straße zuerst mit der Starken Rechten oder Linken, je nach dem ob sie Rechts oder Linkshänder sind zu. Aber Warum ist das so ? Ich habe es oft erlebt das erfahrene Kampfsportler auf der Straße völlig anders Kämpfen als im Gym, auf der Matte, oder im Ring. Der unterschied liegt darin das du dich nicht mit einem gleichwertigen Gegner auseinandersetzt der dieselben Techniken trainiert wie du, und im Wettkampf unter Beweis gestellt wird wer der bessere ist. Auf der Straße gehts es ums &#8222;Überleben&#8220;. Überleben ? Ja genau darum. Es geht um schwere Verletzungen die du erleiden kannst, eventuelle Folgeschäden die du bekommen kannst. Es gibt keinen Coach in deiner Ecke, keinen Ringrichter und keinen Ringrichter der auf dich aufpasst und niemand der ein Handtuch schmeißt wenn du unterlegen bist. Es geht ums Überleben. Deshalb ist es oft schwer die erlernte Technik auf der Matte in einer Stresssituation wie einen Gewalttätigen Übergriff auf der Straße anzuwenden. Daher zählt in diesem Moment keine Technik sondern die meisten schlagen mit der Starken Hand zuerst zu, um so viel Schaden wie möglich anzurichten um einen Effekt zu erzielen. Mit aller Kraft zuerst ins Gesicht zuschlagen mit der Hoffnung der Gegner kippt sofort um. Frage dich mal selber mit welcher Faust du zuerst zuschlagen würdest. Letztlich ist es völlig egal ob du eher mit Links oder Rechts zuschlägst, ob du eine Grade, oder einen Schwinger schlägst, wichtig ist das dieser Schlag so schnell und so hart wie nur irgend möglich auszuführen ist und dann weitere Folgeschläge oder was auch immer du bevorzugst folgen lässt. Kaum einer fällt beim ersten Schlag, wichtig ist immer weitere Schläge anzubringen um den Kampf zu gewinnen.</p>
<p>Wir müssen also Trainieren den ersten Schlag den wir anbringen wollen so hart und effektiv wie möglich zu schlagen und das, ohne darüber nachzudenken. Der Schlag muss schnell sein, präzise in der Ausführung und dieses möglichst unterbewusst. Du hast keine Zeit dir darüber Gedanken zu machen ob du richtig stehst, deine Hüfte mit einbringen kannst, oder ob eine Grade oder ein Schwinger effektiver wäre. Du reagierst Unterbewusst, ohne nachzudenken. Überlege mal wie es war als du gelernt hast Auto zu fahren. Die ersten Fahrstunden waren kompliziert. Du musstest dir Gedanken machen welches Pedal du zuerst drücken musst um dann den richtigen Gang einzulegen, zudem das Gaspedal benutzen, Hand am Lenkrad, Schulterblick, und in den Spiegel schauen und und und&#8230;&#8230; jetzt hast du Routine und fährst ohne darüber nachzudenken, hörst nebenbei noch Musik oder unterhältst dich mit deinen Mitfahrern und trotzdem reagierst du in Bruchteilen von Sekunden wenn plötzlich eine Gefährliche Situation auftaucht, du plötzlich Bremsen musst weil ein Kind auf die Straße rennt oder ein Tier dir vors Auto läuft oder der vorausfahrende plötzlich Bremst. Du reagierst trotzt aller Ablenkung Unterbewusst in Bruchteilen einer Sekunde. Genau so muss es sich bei einer Gewaltsituation auf der Straße verhalten. Du reagierst Unterbewusst in dieser Gefahrensituation mit einen Schlag. Aber wie schaffen wir das ? Abgesehen vom Abbau der Hemmschwelle jemanden zu schlagen ( Anderes Thema, kommt demnächst) ist es wichtig eine Technik solange zu Trainieren bis sie sich in unser Unterbewusstsein festgesetzt hat. Daher muss der Schlag den du ausführen willst so &#8222;natürlich wie möglich sein &#8220; ( Siehe Artikel: Vertikale vs Horizontale Faust).  Wir trainieren den Peitschenartigen Schlag. Klingt komisch, ist aber schnell, effektiv, und richtig ausgeführt kannst du unheimlich viel Schlagkraft entwickeln.</p>
<p><strong>Was genau ist ein peitschenartiger Schlag?</strong></p>
<p>Ein peitschenartiger Schlag ist wenn die Faust schnell nach vorne geschmissen und versucht wird minimale Kontaktzeit mit dem Ziel herzustellen. Beim peitschenartigen Schlag trifft man das Ziel und die Faust kehrt fast augenblicklich nach dem Kontakt zurück, während beim Schieben die Kontaktzeit maximiert wird, da man versucht das Ziel zu durchschlagen. Beim peitschenartigen Schlag springt die Faust unmittelbar nach dem Treffer in die Deckung zurück.Peitschenartige Schläge haben verheerende Kräfte. Richtig angewandt, transportieren sie Tonnen von Energie vom Eigenen zum gegnerischen Körper. Anstatt in den Gegner zu drücken, benutzt man Beschleunigung und Kraft um niederschmetternde Schläge dem Gegner entgegen zuwerfen. Ein peitschenartiger Schlag hat eine höhere Geschwindigkeit, was die Erfolgswahrscheinlichkeit eines Treffers erhöht und zur gleichen Zeit die Deckung verbessert, da die Hand schneller zurückkehrt. Ein peitschenartiger Schlag ist keine Ohrfeige. Der Unterschied besteht darin, dass man zurückzieht nachdem der Schlag durch den Gegner ging. Der peitschenartige Schlag bewahrt die Defensive, da die Hand nach jedem Schlag zurückkehrt, anstatt verzögert zu sein und beim Gegner zu ruhen (Schieben!). Falls man beim geschobenen Schlag einen Treffer nicht landet, ist man offen und verwundbar. Zusammenfassend gesagt, ermöglich es ein explosiver Schlag großen Schaden anzurichten aber trotzdem die Defensive nicht zu vernachlässigen. In einem Kampf, wo es die Aufgabe ist zu treffen und nicht getroffen zu werden, stellt dies den perfekten Kompromiss dar</p>
<p><strong>Theorie und Technik peitschenartiger Schläge</strong></p>
<p>Die Kraft hinter dem peitschenartigen Schlag hängt von der mentalen Einstellung ab. Man kann ihn als eine Methode ansehen Energie vom eigenen entspannten (lockeren) Körper durch die Arme und die Faust beim Aufprall zu übertragen und im Anschluss die Fäuste heimkehren zu lassen, während man die Energie des Aufpralls beim Gegner lässt. Der Fokus liegt auf Lockerheit, Geschwindigkeit, Kraft und Heimkehr (der Fäuste). Ein entspannter Muskel hat ein größeres Potential mit Kraft und Geschwindigkeit zu explodieren. Mit maximalem Fokus auf explosiver Kraft kann man maximalen Schaden erwarten. Der schlagende Arm ist wie ein Gummiband dass maximal gedehnt wird, das Ziel trifft und sofort locker in die Ausgangslage zurückspringt. Jede explosive Technik kann genutzt werden, solange sie ENSPANNT, SCHNELL, KRAFTVOLL ist und die Fäuste schnell HEIMKEHREN</p>
<p><strong>Wie man peitschenartig schlägt</strong></p>
<p>Entspannen</p>
<p>Der peitschenartige Schlag startet an einem komplett entspannten Arm und Körper. Ein entspannter Muskel hat das größte Geschwindigkeitspotential, das bedeutet dass die Schläge schneller als bei einem steifen Arm, der durch das Ziel drücken will, kommen. Um den Körper richtig zu entspannen, muss sich auch der Geist entspannen! Man darf nicht überaggressiv denken und versuchen den Gegner auf jeden Fall zu treffen, sondern versuchen ihn mit einem kontrollierten lockeren explosiven Schlag zu überraschen.</p>
<p>Explodieren</p>
<p>Sobald der peitschenartige Schlag geworfen wurde, springt der entspannte Arm in die maximale Streckung. In diesem Moment explosiv auszuatmen wird die Bewegung unterstützen. (Nicht lange ausatmen, sondern die Luft mit einem kurzen Atmet ausstoßen!)</p>
<p>Lockerlassen</p>
<p>Sobald die Faust explosiv auf die Reise geschickt wurde, muss der Körper entspannt werden und die Faust mit voller Kraft fliegen gelassen werden. Nochmal, man sollte nicht versuchen Arm oder Faust zu kontrollieren, sobald der Schlag geworfen wurde. Einfach loslassen und darauf vertrauen, dass das Ziel getroffen wird</p>
<p>Kontaktzeit minimieren</p>
<p>Die Faust darf NUR zum Zeitpunkt des Aufpralls angespannt werden. Der Arm muss direkt nach dem Aufprall entspannt werden.</p>
<p>Schnell zurückziehen</p>
<p>Schnell in die Deckung zurückzukehren ist knifflig, da man einerseits Energie sparen und andererseits den Gegner richtig getroffen haben will. Falls der Arm zu schnell zurückgezogen wird, so verringert sich die Schlagkraft und die Schultermuskeln werden mehr Energie brauchen um die Faust zurückzuziehen, da sie gegen den Trizeps arbeiten, der sie abgefeuert hat. Falls der Schlag allerdings zu weit wandert, so kann er sich in einen geschobenen Schlag verwandeln. Meiner Meinung besteht der einfachste Weg um zu bestimmen wann die Faust zurückkehren soll darin der Kraft des Aufpralls zu erlauben, die Faust natürlich zu mir ZURÜCKZUSPRINGEN lassen. Falls ich danebenschlage (oder Schattenboxe), kehrt mein Arm natürlich und entspannt in die Ausgangslage zurück, sobald der Arm bis zu einem bestimmten Punkt verlängert wurde.</p>
<p>Methode 1 – Schlagen in zwei Schritten</p>
<p>Diese Methode hilft schneller und explosiver zu schlagen. Man soll sich nicht vorstellen dass die Hände sanft zum Gesicht des Gegners wandern, sondern vielmehr, dass sie in seinem Gesicht explodieren. Fast als wären sie so schnell, dass man nicht sehen kann wie sie sich durch die Luft bewegen. Stellt euch vor jemand würde euch beim Boxen beobachten und er sieht dass die Schläge von eurer Startposition aus verschwinden und am Kinn des Gegners wieder auftauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Methode 2 – Entspannter Start, Entspannter Rückzug</p>
<p>Die Schläge starten entspannt und nehmen bis zum Eintreffen auf das Ziel immer mehr Geschwindigkeit auf. Alle Schläge werden langsam ausgeführt (fast in Zeitlupe), was dem Körper erlaubt Kraft und Geschwindigkeit erst fast am Ende des Schlages hinzuzufügen. Diese Methode erlaubt es dem Körper am Anfang des Schlages langsam in Schlagrichtung zu schwingen und kurz vor dem Aufprall hart zu werden. Die Atmung ist ähnlich – Anfangs wird langsam geatmet und bis zum Aufprall des Schlages immer stärker. Die Rückkehr der Hand wird komplett entspannt sein, da euer Körper natürlich in die Ausgangshaltung zurückschwingt, während sich die andere Hand entspannt auf das Ziel zubewegt.</p>
<p>Methode 3 – Schnell Zurückziehen</p>
<p>Man versucht die Schläge früher zurückzuziehen als man es in der Regel tun würde. Versucht so früh zurückzuziehen, dass die Schläge den Boxsack fast nicht berühren. Euch wird auffallen dass die Kombinationen schneller und peitschenartiger werden, da die Hände weniger Zeit beim Sack verbringen und mehr in der Luft.</p>
<p>Methode 4 – Schütteln, nicht Drücken</p>
<p>Viele Leute meinen dass Schläge den Boxsack nicht wegdrücken sollen, sondern dass der Sack sich vielmehr an Ort und Stelle „schütteln“ soll. Der Boxsack sollte nicht wegschwingen wenn ihr in peitschenartig zuschlagt. Stattdessen sollte er an Ort und Stelle bleiben und  sich vielmehr „schütteln“.</p>
<p>Methode 5 – Aus der Hüfte schlagen</p>
<p>Man sollte sich nicht vorstellen dass die Fäuste mit den Armen verbunden sind. Vielmehr sind sie mit der Hüfte verbunden. Eure Arme und Hände werden enspannt zu eurer Hüfte wandern während ihr den Boxsackumkreist. Sobald ihr bereit seid, „verankert“ eure Füße schnell im Boden, dreht eure Hüfte und stellt euch vor dass eure Hände schwerer werden und mit voller Kraft aus der Hüfte „abgefeuert“ werden.</p>
<p>Nicht zielen</p>
<p>Diese Methode erlaubt es dem Körper sich noch mehr zu entspannen sowie sich natürlicher zu bewegen. Dies resultiert darin dass ihr mehr eurer rohen Geschwindigkeit und Kraft nutzt statt „steif einstudierter Bewegungen“. Im Grunde schlagt ihr gegen den Boxsack ohne zu zielen, trefft dabei oben und unten. Versucht dass die Schläge nahe beieinander landen, allerdings ohne zuviel zu zielen.</p>
<p>Peitsche VS Baseballschläger</p>
<p>Stellt euch euren Arm als Peitsche vor. Jeder Schlag (ausser dem Jab) hat eine sehr entspannte Spannbewegung in der man dem Arm erlaubt die Brust nach vorn zu strecken und schnell in einer kurzen Schnappbewegung zuzuschlagen. Was nicht passieren soll, ist dass der Arm steif ist und man schlägt als hätte man einen Baseballschläger in der Hand. Nochmal, peitschenartig schlagen, nicht wie mit einem Schläger.</p>
<p>Smack the Bag</p>
<p>Wenn der Schlag explosiv ausgeführt wurde, hört man vom Boxsack ein befriedigendes „Flatsch“geräusch. Schiebt man dagegen, hört man nur ein tumbes „duff“. Der Schmatzer entsteht, weil der Boxsack mit einem perfekten explosiven Schlag getroffen wurde. Benutzt eure Ohren und hört auf die Geräusche („Smack the bag“).</p>
<p>Den Schlag zurückprallen lassen</p>
<p>Wenn ihr schlagt, versucht dass die Faust so hart wie möglich zurückprallt. Dies zwingt euch dazu den Körper zum richtigen Moment anzuspannen. Ihr müsst schnell anspannen um hart zu treffen und genauso schnell wieder entspannen damit die Hand vom Ziel zurückprallen kann.</p>
<p>Wie man den peitschenartigen Schlag trainiert</p>
<p>LESEN LESEN LESEN!!! Dies ist der wichtigste Teil dieses gesamten Artikels!</p>
<p>Keine Kraft</p>
<p>Dies ist der WICHTIGSTE TIPP: Um die Technik richtig zu erlernen, dürfen die Schläge nicht mit Kraft ausgeführt werden. Wenn ihr anfangt zu üben, seid sicher dass Körper und Arme locker und entspannt sind. Versucht weder hart noch schnell zu schlagen. Entspannt und lasst den Arm einfach schlagen, die Geschwindigkeit tut nichts zur Sache. (Versucht 25% Kraft und 25% Geschwindigkeit. Im Zweifelsfall eher weniger) Ihr WERDET euch verdammt dämlich dabei vorkommen. Nochmal, es geht nicht darum schneller oder langsamer zu treffen, entspannt einfach und lasst die Faust mit minimalem Aufwand treffen. Ihr lernt endlich wie man mit Technik schlägt anstatt mit Energie, deshalb KEINE KRAFT EINSETZEN!</p>
<p>Natürlicher Rückzug</p>
<p>Viele Boxer verschwenden Energie und schwächen die Wirkung des peitschenartigen Schlags indem sie die Faust zu früh oder zu spät zurückziehen. Zu frühes Zurückziehen resultiert in geringerer Schlagkraft sowie schnellerer Muskelerschöpfung, da die Muskeln die den Schlag zurückziehen gegen die noch arbeitenden Schlagmuskeln kontrahieren müssen. Zu spätes Zurückziehen bedeutet dass man nicht schlägt, sondern schiebt.</p>
<p>Der beste Weg um einen natürlichen Rückzug zu erreichen ist die Hand einfach vom Aufprall zurückprallen zu lassen. Ich erkläre Boxern gerne dass sie den Sack treffen und die Hand direkt fallen lassen sollen. Am Wahrscheinlichsten ist dann das der Sack getroffen wird, die Hände „runterfallen“ und zur Hüfte zurückspringen. Sobald du das richtige Timing herausgefunden hast, wirst du genau wissen wann du die Hände zurückziehen musst. Ein perfekt durchgeführter Rückzug ist die perfekte Balance aus Schlagkraft und geringstem Kraftaufwand zum Rückzug der Schlaghand.</p>
<p>Es ist die essentielle Technik, die jeder Kämpfer erlernen sollte um seine offensiven sowie defensiven Fähigkeiten zu stärken und dabei noch besser mit seiner Energie hauszuhalten. Vorteil von peitschenartigen Schlägen gegenüber geschobenen Schlägen:</p>
<div class="O0">•höherer Schaden</div>
<div class="O0">•schnellere Handgeschwindigkeit</div>
<div class="O0">•schnellere Rückzugsgeschwindigkeit</div>
<div class="O0">•geringes Risiko ausgekontert oder aus der Balance gebracht zu werden</div>
<p>Das Befriedigendste an peitschenartigen Schlägen ist dass sie zwar schwer zu meistern sind, man aber unfassbar viel Spaß damit hat, sobald man es geschafft hat. Ihr werdet spüren das eure Schläge sich dreifach so stark anfühlen werden.</p>
<p><strong>Wohin schlage ich ?</strong></p>
<p>Warum ist ein Schlag gegen das Kinn besonders effizient?</p>
<p>Das menschliche Kinn gilt als der klassische KO-Punkt. Doch warum ist ein Schlag auf das Kinn besonders effektiv?</p>
<p>Damit sich die kinetische Energie frei entfalten kann, ist neben der Beschleunigung auch der Härtegrad der aufeinanderprallenden Körper relevant. Je härter der beschleunigte und impulsgebende Körperteil und je weicher und mobiler der impuls-empfangende Körperabschnitt, desto mehr kinetische Energie wird übertragen. Und desto intensiver die Wirkung. Dies ist unter anderem auch der Grund, weswegen ein Boxhandschuh in vielen Kampfsportarten unerlässlich ist. Der geringe Härtegrad des Boxhandschuhs absorbiert einen Teil der kinetischen Energie und schützt somit den Gegner vor höherem Schaden, was für uns im Straßen Boxen oder in der Selbstverteidigung ein wichtiger Punkt ist. Beim Kinn hat ein Schlag eine besonders intensive Wirkung, da aus dem Schlag und der resultierenden kinetischen Energie der Kopf in eine ruckartige Bewegung versetzt wird. Das menschliche Gehirn liegt in Hirnwasser und reagiert sehr träge. Als Resultat eines Schlags bewegt sich der Schädel, das Gehirn reagiert verzögert auf die Bewegung und die Schädeldecke prallt gegen das Hirn, was letztendlich den Knockout herbeiführt. Das Kinn gilt für dieses Szenario als besonders wirksam, da es die beweglichste Kopfregion darstellt und einem Schlag nur wenig Widerstand entgegensetzen kann. Konträr hierzu ist beispielsweise ein Schlag gegen die Stirn weniger effektiv, da sich die kinetische Energie nicht derartig stark auf diesen eher robusteren, härteren Kopfabschnitt überträgt und ohne Handschuhe auf der Straße eine große Verletzungsgefahr für uns bedeutet.</p>
<p>Fazit: Lerne und Trainiere den Peitschenartigen Schlag immer und immer wieder, bis er Unterbewusst in dir aufgenommen ist. Trainiere Stresssituationen mit Pratzen oder Partner mit Helm, in dem du mit deiner Starken Hand einen schnellen Peitschenartigen Schlag ausführst und zwar aus allen Situationen und Positionen. Schlage aus der Hüfte mit hängenden Armen. Aus der Neutralen Postion. In der Fight Position. Immer mit deiner Starken Hand zuerst. Kommt der Gegner schnell auf dich zu, Schlage zu ohne Nachzudenken. Schubst der Gegner, Schlage zu ohne Nachzudenken. Schlage zu bevor der Gegner zuschlagen will.</p>
<p>Wer zuerst zuschlägt, kann nicht geschlagen werden</p>
<p>Alex</p>
<p>Krav Maga RSC</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Krav Maga RSC</p>
<p>ExpertBoxing.de</p>
<p class="entry-title">Wie man peitschenartig schlägt</p>
<p class="entry-meta"><time class="entry-time" datetime="2010-06-14T15:39:06-07:00">14.06.2010</time><span class="entry-author">BY<span class="entry-author-name">ADMIN</span></span><span class="entry-terms"><a href="https://www.expertboxing.de/boxtechniken" rel="tag">BOXTECHNIKEN</a>, <a href="https://www.expertboxing.de/schlagtechnik-beim-boxen" rel="tag">SCHLAGTECHNIK BEIM BOXEN</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vertikale Faust vs Horizontale Faust</title>
		<link>https://rsc-kravmaga.de/2020/04/03/vertikale-faust-vs-horizontale-faust/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[RSC Verband]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 13:47:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Krav Maga RSC verwenden wir beim Schlagen immer die Vertikale Faust. Dadurch ergeben sich oft Fragen, insbesondere bei Kampfsportlern und Kampfkünstlern die es gewohnt waren bisher immer horizontal zu schlagen. Besonders Boxer und Karatekas sind es gewohnt horizontal mit der Faust zu zuschlagen. Da Krav Maga RSC ein reines Straßenbezogenes Selbstverteidigungssystem ist und wir Trainieren  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rsc-kravmaga.de/2020/04/03/vertikale-faust-vs-horizontale-faust/">Vertikale Faust vs Horizontale Faust</a> erschien zuerst auf <a href="https://rsc-kravmaga.de">Krav Maga RSC Verband</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Krav Maga RSC verwenden wir beim Schlagen immer die Vertikale Faust. Dadurch ergeben sich oft Fragen, insbesondere bei Kampfsportlern und Kampfkünstlern die es gewohnt waren bisher immer horizontal zu schlagen. Besonders Boxer und Karatekas sind es gewohnt horizontal mit der Faust zu zuschlagen. Da Krav Maga RSC ein reines Straßenbezogenes Selbstverteidigungssystem ist und wir Trainieren um uns auf der Straße effektiv Verteidigen zu können, Schlagen wir im Ernstfall mit der Bloßen Faust. Wir haben keine Boxhandschuhe an oder sonstige Schutz Ausrüstung und schlagen mit voller Kraft in Richtung des Gegners. Daher ist es um so wichtiger so zu schlagen das die Verletzungsgefahr unserer Hand so gering wie nur irgend möglich ist. Daher orientieren wir uns am Bare Knuckle Boxen. Im BKB ( Bare Knuckle Boxen) was heutzutage wieder an Popularität gewinnt und in England und Amerika auch im Wettkampfbereich eine große Beliebtheit und Ansehen hat, wird wie ein Boxkampf ausgeführt nur eben ohne Handschuhe. Also genau das was wir brauchen in der realistischen Selbstverteidigung für die Straße. Da Krav Maga RSC aus Boxen, Ringen und Ju Jutsu besteht, ist das BKB ein wichtiger Teil unseres Systems. Wenn wir uns die Geschichte des Boxens anschauen ergibt sich daraus zwangsläufig das es besser ist auf der Straße mit der Vertikalen Faust zu zuschlagen.</p>
<p>Krav Maga RSC Street Boxing<br />
Die Geschichte des Boxsports</p>
<p style="text-align: left;">Die Geschichte des Boxens ist eine lange Geschichte. Neben dem Pankration, vergleichbar mit dem heutigen MMA, und dem Ringen in der Antike, gehört Boxen zu den ältesten Kampfsportarten der Welt. Bereits vor mehr als 700 Jahren vor unserer Zeitrechnung wurden bei den Olympischen Spielen Faustkämpfe im sportlichen Wettkampf ausgetragen. Auch Sklaven mussten sich in dieser Zeit auf Wunsch ihrer Besitzer im Boxen messen. Mit dem heutigen, modernen Boxen hatten diese Kämpfe allerdings nur wenig gemeinsam. So gab es beispielsweise keine festgelegte Dauer eines Kampfes sondern es wurde so lange gekämpft, bis ein Kontrahent nicht mehr weiterboxen konnte oder wollte. Vor allem bei Sklaven und Gladiatorenkämpfe wurden Metallstücke mit Riemen an den Fäusten befestigt, so dass starke Verletzungen beim Gegner verursacht werden konnten.<br />
<a href="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/Unbenannt.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1441" src="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/Unbenannt-300x171.jpg" alt="" width="634" height="362" srcset="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/Unbenannt-200x114.jpg 200w, https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/Unbenannt-300x171.jpg 300w, https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/Unbenannt.jpg 320w" sizes="(max-width: 634px) 100vw, 634px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">James Figg war selbst ein hervorragender Athlet und wurde 1719 1. Britischer Boxchampion. Zu dieser Zeit wurden die Boxkämpfe noch ohne Handschuhe und zumeist ohne jegliche Form von Defensivtechniken ausgetragen. Die Regeln dieser “Bare Knuckle Kämpfe” waren bis 1838 in den Broughton-Rules (keine Tiefschläge, kein Boxen des Gegners am Boden), dann in den London Prize Ring Rules festgeschrieben. Letztere beinhalteten unter anderem die Vorgabe der Ringgröße von 7,30m x 7,30m, das Benutzen von Bandagen für die Fäuste, sowie die Regel, dass ein Kampf nur durch Aufgabe oder das Einigen beider Kämpfer auf Unentschieden beendet werden konnte. Einen Sieg nach Punkten gab es zu dieser Zeit beim Boxen noch nicht. 1740 verlor James Figg seinen Championtitel gegen den technisch überlegenden Jack Broughton, der daraufhin zehn Jahre lang seinen Titel verteidigen konnte.</p>
<p>Ein Boxkampf aus dem Jahre 1860 zeigt, was das Fehlen der “Sieg-nach-Punkten- Regel” für Auswirkungen haben konnte: Der Kampf Thomas Sayers gegen John Carmel ging über 37 Runden und dauerte über zwei Stunden. Erst als die Zuschauer den Ring stürmten und den Kampf nach eigenem Ermessen mit der<br />
Entscheidung “Unentschieden” beendeten, war dieser illegal ausgetragene Boxkampf vorbei.</p>
<p style="text-align: left;">Die Queensberry Regeln wurden 1867 vom Adligen John Sholto Douglas und dem Sportler John Graham Chambers erschaffen. Die Queensberry Regeln sind die Grundregeln des modernen Boxens und waren ab 1892 bei allen Boxämpfen gültig. Die Queensberry Regeln beinhalteten beispielsweise das Tragen von gepolsterten Boxhandschuhen, das Anzählen durch den Ringrichter bis 10 wenn ein Kämpfer zu Boden geht, sowie die Dauer einer Runde von drei Minuten mit einer Minute Pause dazwischen. Auch das Schicken des Boxers in eine neutrale Ecke nach einem Niederschlag seines Gegners,war erstmalig in den Queensberry Regeln festgehalten. Zu dieser Zeit waren aber noch ein Vielzahl brutaler Schlagtechniken sowie Ringen und Festhalten des Gegners beim Boxen erlaubt. Erst 1923 wurde das Regelwerk endgültig so verfasst, wie es auch im heutigen, modernen Boxen zum Tragen kommt.</p>
<p><strong>Beachte: Stand, Vertikale Faust und die höhe der Armhaltung 18. Jahrhundert</strong></p>
<p><a href="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/D.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1451" src="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/D-200x300.jpg" alt="" width="359" height="539" srcset="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/D-200x300.jpg 200w, https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/D.jpg 234w" sizes="(max-width: 359px) 100vw, 359px" /></a> <a href="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/S.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1457" src="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/S.jpg" alt="" width="685" height="536" srcset="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/S-200x157.jpg 200w, https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/S.jpg 296w" sizes="(max-width: 685px) 100vw, 685px" /></a></p>
<p><a href="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/Street-Boxen.tiff"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1448" src="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/Street-Boxen.tiff" alt="" width="1" height="1" /></a><a href="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/h.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1453" src="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/h-218x300.jpg" alt="" width="364" height="501" srcset="https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/h-200x276.jpg 200w, https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/h-218x300.jpg 218w, https://rsc-kravmaga.de/wp-content/uploads/2020/04/h.jpg 225w" sizes="(max-width: 364px) 100vw, 364px" /></a></p>
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<p><strong>Der Vertikale Schlag im Krav Maga RSC Street Boxen</strong><br />
Der gedrehte Schlag (die Faust ist beim Treffen in horizontaler Position) war beim Boxen und in den traditionellen Kampfkünsten über Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, die „beliebteste“ Technik, und ist es heute noch. Getroffen wird bei beiden Vertikal sowie Horizontalen Schlägen mit nur zwei Knöcheln (die des Zeige- und Mittelfingers) der Faust, das Gewicht wird auf das gegenüberliegende Bein der schlagenden Hand verlagert. Die Hüfte, der Torso und die Schultern werden tangential in Richtung des Schlages gedreht. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Techniken äußert sich in Schulter- und Handgelenk (und der unterschiedlichen Beugung des Ellbogengelenks) Beim traditionellen, gedrehten Schlag wird die Hand beim Ausstrecken so gedreht, dass in der Endposition die Handfläche parallel zum Boden liegt. Von der Biomechanik her gesehen ist der Unterarm durch die Handhaltung verdreht und die Schulter muss nach innen und unten gedreht werden, um verspannen zu können. Der vertikale Schlag hingegen funktioniert anders. Die Bewegung des Armes wird ohne jegliche Drehung ausgeführt, und auch die Schulter bleibt in der ursprünglichen Position. Sie wird nur nach unten verspannt, anstatt gedreht. Es ist wichtig festzustellen, dass die Position von Hand, Handgelenk, Ellbogen und Schulter abhängig sind von der Art des Schlages (z. B. Schwinger und Aufwärtsblock). Unerwartete Zustimmung zum Prinzip des vertikalen Schlages erfolgte vom früheren Schwergewicht Boxchampion Jack Demsey. Unerwartet deshalb, weil gerade Boxer den gedrehten Schlag sehr bevorzugen. Demsey ist der Meinung, dass man leicht selbst überprüfen kann, welche die bessere Technik ist: Man stellt sich ein bisschen weiter als die Armlänge ausmacht vor eine Wand. Nun streckt man beide Arme in die Endposition des vertikalen Schlages aus und lehnt sich nach vorne gegen die Wand, so, dass man diese nur mit jeweils zwei Knöcheln jeder Hand berührt. So an die Wand gelehnt dreht man nun die Arme in die Endposition des gedrehten Schlages. Man wird feststellen, dass ein großer Teil der Stabilität verloren geht (Demsey, 1978). Mehr Stabilität verhindert, dass Kraft in eine andere als die primäre Schlagrichtung verloren geht, und weil die ganze Kraft in die selbe Richtung geht, ist er die stärkere der beiden Techniken. Außerdem würde die „verlorene“ Kraft nicht richtig durch die Knochen übertragen werden können, was bedeutet, dass sie von weichem, nicht dafür vorgesehenem Gewebe absorbiert werden muss, und das führt zu Verletzungen. Der Vertikale Schlag ist einfach ein natürlicher Schlag gemessen an der Biomechanik des Körpers, wohingegen der Horizontale Schlag mehr in die Technik geht. Probiere es selber einmal aus: Stelle dich in eine normale grade Position ( Neutraler Stand) und lass deine Arme neben deinem Körper. Hebe nun deine Arme nach oben und mache eine Faust. Wie du siehst ergibt sich somit die &#8222;normale Position&#8220; der &#8220; natürliche Fausthaltung&#8220;. Auch beim zuschlagen ist der direkte vertikale Schlag direkter und schneller als der horizontale Schlag und kann weitere Techniken folgen lassen. Auch die Hammerfaust oder der Handkantenschlag ( Shuto) ergibt sich aus der Vertikalen Faust.</p>
<p>Fazit: Der schlag mit der Vertikalen Faust ist schneller, besonders in der Eröffnung. Wir können schneller die Technik wechseln, Vertikale Faust, Hammerfist, Shuto. Die Verletzungsgefahr ist geringer da wir mit den Knochen der Zeige und Mittelfinger Treffen. Der Schlag ist &#8222;Natürlich&#8220; von der Biomechanik des Körpers. Auch Kopf und Körperhaken schlagen wir mit der Vertikalen Faust und somit auch die Ellenbogen am Körper zu lassen.  Dazu aber demnächst mehr&#8230;&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>OSU</p>
<p>Alex</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rsc-kravmaga.de/2020/04/03/vertikale-faust-vs-horizontale-faust/">Vertikale Faust vs Horizontale Faust</a> erschien zuerst auf <a href="https://rsc-kravmaga.de">Krav Maga RSC Verband</a>.</p>
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